November
Solchen Monat muss man loben;
Keiner kann wie dieser toben,
keiner so verdrießlich sein,
und so ohne Sonnenschein!
Keiner so in Wolken maulen,
keiner so mit Sturmwind graulen!
Und wie nass er alles macht!
Ja, es ist 'ne wahre Pracht.
Seht das schöne Schlackerwetter!
Und die armen welken Blätter,
wie sie tanzen in dem Wind
und so ganz verloren sind!
Wie der Sturm sie jagt und zwirbelt
und sie durcheinanderwirbelt
und sie hetzt ohn' Unterlass;
Ja, das ist Novemberspaß!
Und die Scheiben, wie sie rinnen!
Und die Wolken, wie sie spinnen
Ihren feuchten Himmelstau
Ur und ewig, trüb und grau!
Auf dem Dach die Regentropfen:
Wie sie pochen, wie sie klopfen!
Und an jeder Traufe hängt
Trän' an Träne dicht gedrängt.
O, wie ist der Mann zu loben,
Der solch unvernünft'ges Toben
Schon im voraus hat bedacht
Und die Häuser hohl gemacht!
So dass wir im Trocknen hausen
Und mit stillvergnügtem Grausen
Und in wohlgeborgner Ruh
Solchem Gräuel schauen zu!
Heinrich Seidel
ich wünsche uns, dass die Sonne ab und zu ein paar wärmende Strahlen durch den grauen Novemberhimmel schickt...






Liebe Steffi,
AntwortenLöschenSchönes Gedichtchen....bei uns strahlt die Sonne...nach einem nebligen Auftakt heute morgen...ich schicke dir ein paar Strahlen herüber;-)
Liebe Grüße Klaudia
Liebe Steffi,
AntwortenLöschenbei uns war heute Sonne pur und gar nix von Novembergrau. Hat zur Gartenarbeit eingeladen und uns total verwöhnt.
Liebe Grüße - Moni
Liebe Steffi
AntwortenLöschenDa bist Du ja ganz schön " rum gekommen ", seit meinem letzten Besuch bei Dir.
Dein Sternenquilt sieht schon jetzt toll aus - hast Du die Lösung für die Ecken gefunden ?
" Schon November " - dafür hast Du ein sehr schönes gedicht ausgesucht !
Dir wünsche ich auch noch einen sonnigen Herbst.
♥ڿڰۣ♥ಌڿڰۣ«ಌ♥ڿڰۣ«ಌ♥ڿڰۣ«ಌ♥
Herzlichst
♥☼♥Barbara♥☼♥